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Ihre Fragen.
Meine Antworten.

Auf dieser Seite finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Mediation, Coaching und Traumabehandlung.

Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit mir auf.

Konfliktberatung & Mediation

Die Mediation zeichnet sich dadurch aus, dass der Gesprächsprozess von einem allparteilichen Mediator klar strukturiert und lösungsorientiert geführt wird. Der Prozess beruht auf Freiwilligkeit der Parteien und hat sich in Jahrzehnten der Praxis bewährt und stets verbessert.

Ja. Solange beide Parteien eine grundsätzliche Gesprächsbereitschaft haben, hat sich Mediation auch in sehr festgefahrenen Situation vielfach bewährt.

Gerade weil sie sogar unter "härtesten" Bedingungen zuverlässig funktioniert, eignet sich die Methode aber auch, um Verhandlungen bereits zu moderieren, bevor ein Konflikt entstanden ist.

Ja. Ich als Mediator verpflichte ich mich in der Mediationsvereinbarung mit den Parteien verbindlich zur Vertraulichkeit. Art. 166 ZPO schützt meine Geheimhaltung als Mediator selbst vor Gericht.

Die Parteien vereinbaren mit meiner Begleitung zu Beginn der Mediation, wie sie die Vertraulichkeit handhaben möchten. Je nach Situation und Bedarf gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten. Mögliche Beispiele, die in der Praxis oft vorkommen:

- komplette Vertraulichkeit

- Möglichkeit zur Information der jeweiligen Anwälte

- Möglichkeit zur Information der jeweiligen Ehepartner

- Information der Vorgesetzten über Ergebnisse, aber nicht über den Prozess

- ...

Selbst in den seltenen Fällen, in denen keine oder nur eine teilweise Abschlussvereinbarung getroffen werden kann, gibt die Mediation den Parteien wertvolle Klarheit über die eigenen Bedürfnisse und die genauen Grenzen der freiwilligen Verhandlung.

Deshalb werden sogar durch eine "gescheiterte" Mediation wertvolle Informationen gewonnen, mit deren Hilfe anschliessend weitere Schritte klarer, gezielter und effizienter in die Wege geleitet werden können.

Beispiele für Themen sind:

  • Strategien, die helfen, gute Entscheidungen zu treffen.
  • Innere Konflikte, die mit dem äusseren Konflikt zusammenhängen.
  • Zielgerichtete, strategische Kommunikation.
  • Erfolgreich Grenzen etablieren.
  • Die eigenen Emotionen verarbeiten.
  • Die eigenen Bedürfnisse hinter dem Konflikt zu ergründen.

Bei der Konfliktbegleitung sitzt die "Gegenseite" nicht mit am Tisch. Der Fokus liegt auf den individuellen Handlungsmöglichkeiten, welche in Selbstverantwortung umgesetzt werden können, um mit einem Konflikt bestmöglich umzugehen.

Bei der Mediation verhandeln die beteiligten Parteien über eine gemeinsame Lösung.

Konfliktmanagement für Unternehmen & NGOs

Obwohl die bewährte Kernmethode der Gesprächsführung gleich bleibt, berücksichtige ich in der Corporate Mediation einige Besonderheiten ganz bewusst, um einen optimalen Ablauf und nachhaltige Resultate zu ermöglichen. Unter anderem die Hierarchieverhältnisse, die wirtschaftlichen Auswirkungen, der rechtliche Kontext, Besonderheiten in Familienunternehmen oder genaue Rollenklärungen in den oft komplexen Systemen.

Unter anderem bei Teamkonflikten, B2B-Konflikten oder Verhandlungen, Führungskonflikten, Gesellschafterkonflikten und in der öffentlichen Verwaltung.

Mit der Vermeidung einer weiteren Eskalation können oft viel Zeit und hohe Kosten gespart werden, besonders, wenn durch die Corporate Mediation der Gang vors Gericht vermieden wird.
Arbeitsabläufe können schneller wieder aufgenommen werden, die Mitarbeiterbindung ist höher und ressourcenintensive Neubesetzungen können vermieden werden.

Während der Auftragsklärung lege ich ein besonderes Augenmerk darauf, die Situation systemisch zu verstehen und auch die relevanten hierarchischen Beziehungen im Blick zu haben. Damit die Corporate Mediation bestmöglich ablaufen kann, werde ich die Hierarchien offen ansprechen und die jeweiligen Rollen und Spielräume mit den Beteiligten klar definieren.

Die klaren Prozessregeln, die wir zu Beginn gemeinsam vereinbaren werden, stellen sicher, dass im Rahmen der Mediation alle Parteien fair behandelt werden.

Es wird für die Beteiligten transparent gemacht, was im Rahmen der Mediation vereinbart werden kann und was nicht. Manchmal hilft es auch zu klären, mit welchen Alternativen zu rechnen ist, wenn keine Einigung erzielt werden kann.

Diese Transparenz schützt alle Parteien vor unerwarteten Konsequenzen.

Traumatherapie

Wenn eine Situation als stark überfordernd oder sogar als lebensbedrohlich erlebt wurde, kann das Nervensystem auf Erstarrung und Dissoziation umschalten. Dadurch bleibt unverarbeitete Energie im System stecken.

Situationen können ins Unbewusste oder halb Bewusste verdrängt werden und oft entsteht eine verzerrte Wahrnehmung der Realität. Zum Beispiel durch Glaubenssätze wie "Es ist gar nicht passiert" oder "Es war meine eigene Schuld" oder "Das was ich erlebt habe ist völlig normal".

Diese meist unbewussten Glaubenssätze und Wahrnehmungsverzerrungen, verbunden mit der emotionalen Ladung, die dahinter steht, wirken sich oft negativ auf unser Leben aus.

Ziel der Traumatherapie ist es, die abgespaltenen Gefühle Schritt für Schritt und in heilsamem Tempo wieder wahrnehmen zu lernen, die blockierte Energie im System wieder in Fluss zu bringen und dadurch mit sich selbst, seinen wahren Bedürfnissen und der Realität wieder besser verbunden zu sein.

Coaching

Mit strukturierend meine ich das rationale Element des Planens, Ordnens, Priorisierens, Schritt-für-Schritt-In-die-Wege-Leitens, Evaluierens und Anpassens, das in allen Projekten eine Rolle spielt.

Mit integrativ meine ich, dass die tieferen Schichten, welche bewusst oder unbewusst eine Rolle spielen, mit einbezogen werden. Das heisst zum Beispiel, emotionale Muster zu lösen, die zu Handlungsschlaufen führen, die eigenen Werte und Motivationen zu klären, um die Ausrichtung des Projektes noch authentischer zu gestalten, Kommunikationsblockaden zu überwinden, indem eigene Trigger oder unbewusste Anteile integriert werden.

Ausserdem bedeutet integrativ, nicht starr an einer Methode festzuhalten, sondern die Vorgehensweise flexibel an die Erfordernisse anzupassen.

Mir ist es wichtig, dass absolute Freiwilligkeit die Grundlage unserer Arbeit ist. Deshalb werden wir im Verlauf eines längerfristigen Coachings regelmässig evaluieren, ob das gemeinsame Vorgehen noch der Zielsetzung und Ihren Bedürfnissen entspricht und gegebenenfalls das Vorgehen anpassen.

Darüber hinaus kann das Coaching von beiden Seiten jederzeit beendet werden, wenn keine weitere Zusammenarbeit gewünscht ist oder sich die Zielvorstellung früher als erwartet erfüllt hat.